Frequently Asked Questions

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die mir häufiger gestellt werden (wird ständig überarbeitet).

Neben den spezifischen Antworten unten finden Sie hier pdfs der Powerpoint-Folien, die ich als Basis für meine Info-Veranstaltungen verwende:

  • Information über das Studium der Sozialen Arbeit (1. Semester) hier
  • Information über das Hauptstudium (2. Semester) hier
  • Information über die Bachelor-Arbeit (5. Semester) hier

Bereich Psychotherapie

Die Lage in diesem Bereich ist noch nicht ganz klar, da das Therapeutengesetz von 1999 zur Zeit in Überarbeitung steht. Es steht aber zu erwarten, dass der Zugang zur Ausbildung nur noch für Master-AbsolventInnen zugänglich sein wird. Rein gesetzlich wäre es weiterhin möglich, mit einem BA zugelassen zu werden, weil im noch gültigen Therapeutengesetz die neuen Studiengänge ja noch gar nicht bekannt sind. Aber die Praxis der Landesprüfungsämter, die hierfür zuständig sind, geht immer mehr in die Richtung, nur Master als Zugang anzuerkennen, und die Ausbildungsinstitute setzen das entsprechend um.

Daneben steht zu erwarten, dass - angesichts der nach der Bolognareform unüberschaubaren Vielfalt an Studiengängen - im Gesetz creditpunkt-genau geregelt sein wird, welche Inhalte im Studium abgedeckt worden sein müssen. Das bedeutet, dass im Moment erst einmal jeder beliebige Master genügt, sofern er irgendwie "Sozialpädagogik" umfasst, aber es später wohl auch auf die konkreten Inhalte ankommen wird. Da wir nicht wissen, wann genau das neue Gesetz kommen wird, ist deshalb auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon zu empfehlen, bei Wahlfreiheit einen Master zu machen, der möglichst viele klinischen Inhalte bietet (um nur ein Beispiel zu nennen: der Master "Psychosoziale Beratung und Therapie" der Hochschule Fulda; aber es gibt viele weitere, einfach googeln!).

Im Sommersemester 2017 waren zwei Kolleginnen vom IFKV in unserer Fakultät und haben ausführlich über den Beruf der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin informiert. Sie finden eine pdf der Präsentation der beiden hier.

Das hängt natürlich zuerst einmal entscheidend von Ihrer eigenen Ausrichtung ab. Es hat wenig Sinn, sich auf eine Ausbildung in X einzulassen, wenn Ihr Herz ganz und gar für Y schlägt - dazu sind diese Ausbildungen einfach zu umfangreich und anstrengend. Wenn Sie methodenoffen sind, dann haben Sie allerdings die Qual der Wahl. Es gliedert sich im wesentlichen in zwei Bereiche a) Ich will eines Tages eine eigene psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche eröffnen. --- Wenn das ihr Berufsziel ist, dann kommen nur die sogenannten gesetzlich anerkannten UND GLEICHZEITIG sozialrechtlich zugelassenen Verfahren in Frage. Und das sind im Moment nur Verhaltenstherapie sowie Tiefenpsychologie und Psychoanalyse. Zwar sind inzwischen auch Gesprächstherapie und systemische Therapie gesetzlich zugelassen, aber eben nicht sozialrechtlich. Das genau zu erklären würde hier zu weit führen, Sie finden dazu auch massenhaft Texte im Netz. Im Moment müssen wir erst einmal einfach akzeptieren, dass die Landschaft so ist. Und das bedeutet, dass Sie auf absehbare Zeit mit einer anderen als einer Verhaltenstherapieausbildung oder einer solchen in Tiefenpsychologie/Psychoanalyse keine Praxis eröffnen können (zumindest keine mit einer eigenen Kassenzulassung). Von den drei genannten Verfahren würde ich definitiv zu einer Verhaltenstherapieausbildung oder einer tiefenpsychologisch fundierten Ausbildung raten. Diese beiden Modelle haben eine aus meiner Sicht absolut sichere Zukunft. Bei der Psychoanalyse sieht das nicht ganz so klar aus, was wiederum nur mit viel Aufwand zu erklären ist (siehe auch hierzu andere Quellen im Netz). b) Eigene Praxis interessiert mich nicht, ich will in Kliniken, Beratungsstellen etc. arbeiten. --- Dann sind Sie eigentlich völlig frei, Sie sollten aber eine Ausbildung in einem zumindest noch als seriös geltenden Verfahren absolvieren. Dazu gibt es keine "offizielle" Liste, und ich werde auch hier keine veröffentlichen, weil ich nicht erpicht darauf bin, von Vertretern eines Verfahrens, das ich nicht nenne, unfreundliche Mails zu erhalten :-) Ich empfehle Ihnen stattdessen ein Buch, in dem aus meiner Sicht alle bedenkenswerten und empfehlenswerten Therapieverfahren ausführlich besprochen werden: Kriz, J. (2007). Grundkonzepte der Psychotherapie. Weinheim: Beltz. Grundsätzlich kann man aber in unserem (also dem sozialarbeiterischen) Bereich sagen, dass Sie abseits der eigenen Praxis mit einer systemischen Therapieausbildung m.E. am besten ausgebildet sind und auch die größte Anerkennung erfahren werden.

Fragen zu T3b Methodisches Handeln I

Ja. BER und SORA sind beide Vorlesungen. GF und GRU sind Übungen. Jeweils ein Kurs in GF und ein Kurs in GRU, zu denen man sich anmelden muss, müssen belegt werden. In BER und SORA müssen Sie im einen Fach eine Hausarbeit schreiben und im anderen ein Referat halten.

In der Prüfungswoche liegen Listen aus, in die man sich mit Name, Mailadresse und Matrikelnummer eintragen kann.

In SORA und BER müssen im einen Fach eine Hausarbeit geschrieben und im anderen ein Referat gehalten werden - hier gibt es also Noten. In GF und GRU müssen Sie "qualifiziert teilnehmen", was bedeutet, dass eine Teilnehmerliste umgeht. Sie dürfen höchstens dreimal fehlen, ansonsten gilt die Veranstaltung als nicht besucht. Dabei interessiert der Grund Ihres Fernbleibens nicht.

Das bezieht sich zentral auf die Veranstaltungen GF und GRU. Das wichtigste ist zuerst einmal die hinreichend häufige Teilinahme - höchstens dreimal fehlen. Weitere Aspekte bezüglich der aktiven Mitarbeit in der Veranstaltung bespricht der/die DozentIn mit Ihnen.

Natürlich sollten Sie möglichst immer anwesend sein :-) Aber prinzipiell gibt es in unserer Fakultät keine Anwesenheitspflicht, mit wenigen Ausnahmen. In BER und SORA wird die Anwesenheit nicht kontrolliert, in GF und GRU hingegen läuft eine Anwesenheitsliste um. Sie dürfen höchstens dreimal fehlen, sonst gilt die Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung als nicht erfolgreich. Der Grund des Fehlens ist dabei unerheblich - Sie müssen keine Atteste etc. vorlegen. Sie dürfen einfach nur nicht öfter als dreimal fehlen!

Modul K3bI und K3bII

Nein, sondern ENTWEDER K3bI oder K3bII.

Nein. Die Rechtsgrundlagen müssen der jeweiligen Managementveranstaltung entsprechen und umgekehrt. Also entweder MM1+MR1 oder MM2+MR2.

Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei SORA und BER - im einen Fach eine Hausarbeit, im anderen ein Referat. Aber: in MR1 werden nur Studienarbeiten zugelassen!

Wahlpflichtmodule

Prinzipiell gilt: so viele Sie wollen. In HF (Handlungsfelder) werden drei Veranstaltungen empfohlen, da drei Prüfungsleistungen erbracht werden müssen (ein Referat oder eine Studienarbeit benotet sowie zwei unbenotete Prüfungsleistungen). In MP (Medien-und Kulturpädagogik) werden auch drei Veranstaltungen empfohlen – zwei müssen jedoch belegt werden, da zwei Prüfungsleistungen erbracht werden müssen (beide benotet). Die Prüfungsleistungen in MP müssen jedoch nicht zwingend im 3. Semester erbracht werden.

In HF ein Referat oder eine Studienarbeit und zwei unbenotete Präsentationen. In MP müssen zwei Projektarbeiten erbracht werden.

Unter dem Begriff können verschiedene Leistungen zusammengefasst werden. In der Regel geben die Dozenten einen möglichen Leistungspool bekannt - beispielweise Präsentation, Recherchearbeit oder ein Stundenprotokoll.

Die Dozenten sind gehalten, in der Veranstaltung mögliche Themen vorzustellen und zu verteilen. Der Student sucht sich ein Thema aus und bespricht den Inhalt mit dem Dozenten, der seinerseits aktiv bei der Vorbereitung der Studienarbeit hilft (je nach Anforderung der Aufgabe und Bedürfnissen des Studierenden; z. B. Strukturierung des Themas, Vergabe von Bewertungskriterien etc.).
Die Annahme des Themas kann als verbindliche Anmeldung gewertet werden, von der innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (legt der Dozent fest) auch zurückgetreten werden kann. Die "formale" Anmeldung der Arbeit erfolgt durch ihre Abgabe im Sekretariat samt der entsprechenden Formblätter. Umfassende Informationen zur Anmeldeprozedur finden Sie hier.

Ja, die gibt es. Die Studierenden, die am offiziellen Verfahren teilnehmen haben die Möglichkeit, nach Ablauf der Frist noch Wechsel vorzunehmen. Diejenigen, die nach der Deadline kommen, erhalten keinerlei Zuteilung. Wenn sich mehr Studierende anmelden als Plätze in einer Veranstaltung sind, werden die Teilnehmer durch ein Losverfahren ermittelt. Der Rest landet auf der Warteliste. Teilnehmerliste inkl. Warteliste gehen dann an die DozentInnen. Wenn Studierende abspringen, melden diese sich entweder direkt bei der Dozentin oder bei Simone Brodbeck. Im letzteren Fall leitet sie die Abmeldung weiter und die Dozentin sollte die ersten Wartelisten-Studierenden anmailen und den Platz so vergeben. So läuft das in allen Wahlpflichtmodulen.

Sprachkurse werden lediglich anerkannt (angerechnet als ein Teil eines Wahlpflichtmoduls), wenn die Sprache nicht die Muttersprache ist, der Kurs mindestens die Kursstärke "2" hatte und ein Bezug zur Sozialen Arbeit besteht. Das heißt konkret: bevorstehendes Auslands-Praxissemester bzw. detaillierter Nachweis des Sprachbezugs bei der Praxis-(Arbeits)stelle bzw. Verfassen der Abschlussarbeit in dieser Sprache.

Studium allgemein

Dazu müssen Sie nebst abgeschlossenem Grundstudium die folgenden Leistungen erbracht haben:

  • mindestens eine Prüfungsleistung in BER oder SORA
  • GF und GRU erfolgreich absolviert
  • mindestens 2 Prüfungsleistungen in HF

Nein, müssen Sie nicht. Die beiden Fächer gehören in der Tat in der Form zusammen, dass Sie in dem einen Fach eine Studienarbeit schreiben müssen und im anderen ein Referat halten. Sie können aber ohne Nachteile eine der beiden Veranstaltungen "schieben". Diese holen Sie dann im fünften Semester nach. Aber es ist wichtig, dass Sie bei diesem Schieben nicht die Bedingungen für die Zulassung zum Praxissemester vergessen! Schauen Sie ggf. bei dieser FAQ noch mal nach.

Formal wird beides erst mal gleich behandelt - Sie erhalten im POS ein "nicht ausreichend" und damit ist der erste Versuch gescheitert. Das ist noch nicht dramatisch, weil Sie ohne große weitere Nachteile die Leistung dann im nächsten geeigneten Semester nachholen können. Sie müssen nur aufpassen, dass Sie dabei keine Zulassungsbedingungen gefährden. So werden Sie zum Praxissemester beispielsweise nur unter bestimmten Bedingungen zugelassen. Wenn Sie diese durch einen gescheiterten ersten Versuch nicht erfüllen haben Sie natürlich doch unangenehme Konsequenzen zu tragen.

Wenn Sie dann den zweiten Versuch auch nicht bestehen wird es etwas schwieriger, denn dann steht Ihnen auf jeden Fall erst einmal ein "Studienverlaufsgespräch" mit dem Studiendekan ins Haus. In diesem Gespräch machen wir uns ein Bild davon, was genau am schieflaufen sein könnte und wie es sichergestellt werden kann, dass Ihr Studienerfolg doch noch eintritt.

Ja, sofern es keine Überschneidungen mit Pflichtveranstaltungen aus dem aktuellen Semester gibt. Sie brauchen sich dann für die entsprechenden Veranstaltungen auch nicht speziell anzumelden. Gehen Sie einfach hin. Wenn Sie aber in einer solchen Veranstaltung eine Klausur mitschreiben wollen, dann müssen Sie sich für diese vorher im POS anmelden!

Erkundigen Sie sich bei dem/der VeranstaltungsleiterIn nach Richtlinien und Kriterien. Auf meiner Webseite finden Sie umfangreiche Richtlinien, Modellarbeiten etc. (siehe Menüpunkt Richtlinien), aber Sie sollten mit dem/der VeranstaltungsleiterIn erst klären, ob Sie sich an meinen Richtlinien orientieren dürfen.

Das Deckblatt für Prüfungsleistungen muss insgesamt 3-mal ausgefüllt abgegeben werden. (1x für den Dozenten mit der Prüfungsleistung – Studienarbeit oder Handout, 1x für das Prüfungsamt ohne Prüfungsleistung, 1x als Nachweis für Sie selbst).

In jedem Semester ungefähr in der Mitte führe ich gemeinsam mit Frau Heid eine Info-Veranstaltung zum Thema "Bachelor-Arbeit" durch. Achten Sie auf die Aushänge in der Fakultät bzw. der Webseite und kommen Sie zur Veranstaltung, da erfahren Sie alle wichtigen Details. Nützlich sind davon abgesehen die folgenden Info-Papiere:

Empfehlungen für die Bachelor-Arbeit

Regelungen für die Bachelor-Arbeit

Ja, das geht grundsätzlich. Für Ihr Studium (Bachelor wie Master) können Sie prinzipiell alle Leistungen zur Anerkennung einreichen, die Sie vor Beginn des Studiums erbracht haben, wenn diese nicht Bestandteil Ihrer Hochschulzugangsberechtigung waren. Grundsätzlich anerkennensfähig sind also zum Beispiel (aber nicht ausschließlich) Leistungen an anderen Hochschulen im Rahmen eines vorherigen Studiums, Leistungen im Rahmen von Aus- und Weiterbildung usw. Die tatsächliche Eignung Ihrer Leistung wird dann von der jeweiligen Fachvertreterin der entsprechenden Veranstaltung in unserer Fakultät geprüft. Das heißt: Sie wenden sich mit der Leistung, die Sie für anerkennenswürdig halten, an jene/n ProfessorIn, der/die das Fach bei uns vertritt und beantragen die Prüfung Ihrer Leistung. Das Formular dazu finden Sie hier. Bitte füllen Sie das Formular für jede einzelne Veranstaltung, deren Anerkennung Sie beantragen möchten, aus und gehen damit zu der bei uns zuständigen Fachdozentin. Alternativ können Sie mit den Anträgen auch zu mir kommen, aber ich kann die Bestätigung nur in sehr klaren Fällen vornehmen. In unklaren Fällen werde ich Sie wieder an die Fachdozentin verweisen. Um die Anerkennung mit mir zu bearbeiten schreiben Sie mir bitte eine Mail, damit wir einen Termin abstimmen können. Kümmern Sie sich um die Anerkennungen so bald wie möglich, da hiervon einerseits Ihre Stundenplanung betroffen ist und andererseits die Anerkennungen bis spätestens 4 Wochen nach Semesterbeginn ausgesprochen sein müssen, damit sie prüfungsrechtlich akzeptiert werden. Kritisch kann das dann werden, wenn Sie Veranstaltungen des Grundstudiums anerkennen lassen möchten, das dann nicht mehr gelingt und Sie deshalb Ihr Grundstudium nicht fristgerecht abschließen können.

Bitte beachten Sie dabei noch einen weiteren Punkt: Wenn Sie sich Leistungen im Gesamtgegenwert von mehr als 25 Credits anerkennen lassen, so wird dies auf Ihre Regelstudienzeit angerechnet - diese wird dann um ein Semester verkürzt. Dies geschieht im Interesse der Gleichbehandlung aller Studierender; denn ansonsten hätten Sie für die restlichen noch zu erbringenden Leistungen relativ gesehen mehr Zeit als jene Studierende, die keine solchen Anerkennungen vorlegen können.